"Es ist nicht sicher, ob es besser wird, wenn es anders wird; aber es muss anders werden, wenn es besser werden soll".
Und genau das hat Google+ nach meiner Meinung nicht geschafft. Die Anwendung sieht und fühlt sich zu sehr wie Facebook an. Zugegeben: Die „Kreise“ sind cool :-) Doch insgesamt wirkt der ganze Aufbau, die Funktionen und die Logik wie Facebook. Und das ist nicht gut. Denn man wird ständig an Facebook erinnert. Und das sollte eigentlich nicht der Effekt sein.
Ja, vielleicht ist die Anwendung besser als Facebook, doch nur im Detail. Unter dem Strich würde ich gefühlt sagen, Google+ ist um 15% besser als Facebook.Und das ist einfach noch zu wenig, um sich die Mühe zu machen bzw. den Aufwand zu betreiben, zu Google+ zu wechseln. Es wäre so als ob ich in einer schönen 50m² Wohnung für 400€/Monat leben würde und ich die Möglichkeit hätte, für den gleichen Preis in eine andere qualitativ gleichwertige Wohnung zu wechseln, die 57,5 m² groß wäre.Der Aufwand, die Wohnung zu wechseln, würde sich einfach nicht lohnen, nicht für 7,5 m² mehr.Die Leute wollen was Neues und keine Facebook-Kopie mit Verbesserungen. Den Leuten wird es schnell langweilig. Eigentlich hätte man was komplett Neues entwickeln können. So wie es damals Apple mit dem UI beim iPhone geschaffen hat. Das war einfach ein riesen Quantensprung und war gefühlt hundert Mal besser als alle anderen Handys zusammen. Doch Google+ ist nur eine Verbesserung oder anders gesagt eine logische Weiterentwicklung von Facebook.
Aber das eigentliche Problem liegt wo ganz anders. Social Networks werden erst so richtig kommerziell und Massen tauglich, wenn sie cool und hip sind. Friendster war cool, MySpace war cooler und Facebook am coolsten.
Die meisten jungen Leute, die sich kennenlernen, tauschen nicht mehr Handynummern aus, sondern fragen ganz einfach "Bist Du auf Facebook?" Doch ich kann mir einfach nicht vorstellen, dass jemand fragen würde "Hey bist Du auf Google+ ?"
Das hört sich weder cool noch sexy an. Google ist sowieso eher uncool und trocken. Facebook hat einfach den besseren Brand. Auch Twitter ist eigentlich eine coole Marke, doch auf Grund der Ausrichtung einfach nicht Mainstream tauglich und eher was für News-Junkies.
Das ist wohl u.a der Grund (neben dem Verpassen, einen ordentlichen News-Stream zu bauen), dass Studi nie wieder eine Chance haben wird, zurückzukehren. Die Marke hat sich von unkonventionell & humorvoll zu uncool & langweilig entwickelt.Jetzt mal ehrlich: Wer traut sich mittlerweile zu sagen: "Hey bist Du auf StudiVZ?".Und auch MeinVZ war von Beginn an zum Scheitern verurteilt. Denn alleine der Name ist nicht wirklich Mainstream tauglich. Es klingt zu sehr nach nichts. Oder anders gesagt: Die Marke hat einfach keine Persönlichkeit. Wie soll man sich mit so einer Marke identifizieren können? Woran denkt man, wenn man MeinVZ hört? Ganz ehrlich: Ich denke an langweilige Menschen. Und irgendwie assoziiere ich MeinVZ mit Marken wie Neu.de.Und der größte Trugschluss ist wohl zu sagen: „Wenn Neu.de funktioniert, dann kann MeinVZ auch funktionieren“. Der Vergleich zwischen einer Dating- und Social Network Seite ist wie der Vergleich zwischen einer Seitensprung-Agentur und einem coolen Club.Und genauso wie ein Club cool sein muss, so muss ein Social Network ebenso cool sein. Folgendes Beispiel zeigt den krassen Unterschied: Google spuckt für die Suchanfrage "StudiVZ ist cool" gerade einmal 9 Suchergebnisse aus. Für "Facebook ist cool" werden ca. 5.000 Suchergebnisse angezeigt.Noch Fragen ;-)?Doch was bedeutet das wirklich? Ganz einfach: Social Networks sind ein fester Bestandteil im Leben von allen Menschen geworden, besonders von jungen Menschen. Oder anders gesagt: Social Networks sind Lifestyle-Produkte, genauso wie ein iPod oder Sportauto.Natürlich ist es im Nachhinein immer einfach zu sagen: "Das war alles falsch! Das hätte man so machen müssen!" :-) Doch es zeigt auf, wohin die Reise geht und was Google+ bevorstehen wird.Nämlich ein Kampf um Coolness und Lifestyle. Nicht mehr, nicht weniger.Alles in allem glaube ich, dass Google+ eher eine Gefahr für Twitter und nicht für Facebook darstellen wird. Doch auch das wäre doch ein Gewinn für Google, oder ;-)?
Wir sind alle googlisiert ... Wir alle nutzen täglich Google, die schnell, einfach und zuverlässig unsere Suchanfragen bearbeitet. Erinnern wir uns Jahre zurück als wir zum ersten Mal Google genutzt haben, dann wird uns bewusst, welches positive Erlebnis wir mit dieser Suchmaschine hatten. Es war die Zeit des „Wilden Westens“ im Internet, in der eine strukturierte und einfach zu bedienende Suchmaschine den Nerv der Zeit traf. Nicht zu vernachlässigen ist, dass die Qualität der Suchergebnisse wesentlich besser war als bei anderen Anbietern. Die Super-Suchmaschine war somit geboren. . Google hat es dabei geschaffen, über Jahre hinweg einen guten Job zu leisten und Nutzer nicht zu enttäuschen. . Laut Studien von Vividence Research und ACSI spiele die Qualität der Suchergebnisse mittlerweile jedoch kaum eine Rolle, da diese nur minimale Unterschiede unter den bekannten Anbietern aufzeige. Internetnutzer sollen auf Suchmaschinen zurückgreifen, mit denen eine emotionale Beziehung bestehe. Die Anziehungskraft, insbesondere die Sympathie und Bekanntheit von Marken sei in der heutigen Zeit das wichtigste Kriterium für die Auswahl einer Suchmaschine. [1][2][3] Stefan Karzauninkat von Seekport beschreibt diese Phänomen mit folgenden Worten: "Untersuchungen haben gezeigt, dass Internetnutzer die Ergebnisse einer Suche, die mit dem Google-Logo ausgeliefert werden, automatisch als gut einstufen, auch wenn sie im Test von einer ganz anderen Suchmaschine stammen." . Daher liegt die Befürchtung nahe, dass wir alle googlisiert sind. . . . Wir vertrauen Google blind, die beste Suchmaschine zu sein, auch wenn das nicht einmal der Wahrheit entspricht. . Die Blindheit kommt zustande, weil anscheinend mittlerweile die Qualität aller Suchmaschinen „ähnlich“ gut ausfällt und es daher nicht auffällt, dass die Ergebnisse nicht voll Google stammen. Denn Google, beurteilt nach einem Schulnotensystem von 1 (sehr gut) bis 6 (sehr schlecht), schafft es ungefähr auf eine Leistung von 2. Andere Suchmaschinen schneiden hierbei ähnlich ab, so dass der Qualitätsunterschied nicht mehr wirklich bemerkbar ist. . Dies widerum bedeutet, dass die meisten Nutzer mit Google zufrieden sind und eigentlich – wenn wir mal alle ganz ehrlich sind – nicht wirklich das Interesse haben sich mit einer anderen Suchmaschine zu beschäftigen, die Qualität von unterschiedlichen Suchmaschinen miteinander zu vergleichen, um ggf. zu einer anderen Suchmaschine zu wechseln. Die Qualitätsunterschiede und demzufolge auch der Mehrwert sind einfach zu gering, um Zeit und Energie zu investieren und andere Suchmaschinen auszuprobieren. Hinzukommt, dass der Mensch ein faules Gewohnheitstier ist und es scheut „Neues“ auszuprobieren. Und schon gar nicht, wenn es nicht bemerkbar ist, dass es sich lohnen könnte. . So ähnlich ist es auch im echten Leben. . Die meisten Menschen haben einen Arzt oder Anwalt ihres Vertrauens, weil sie sich bei diesem Menschen wohlfühlen und glauben, dass dieser seinen/ihren Job gut macht. Aber eigentlich können wir gar nicht die Kompetenz bzw. die Arbeit von Ärzten oder Anwalten beurteilen, weil uns die fachliche Kompetenz fehlt. . Aus diesem Grund setzen wir auf unsere Erfahrungen, die wir mit dem jeweiligen Arzt oder Anwalt gemacht haben oder/und vertrauen auf Empfehlungen von anderen Menschen, die widerum Erfahrungen mit diesem gemacht haben. . Letztendlich aber haben wir auf gar keinen Fall ein echtes Interesse, uns mit anderen Ärzten und Anwälten zu beschäftigen, weil es uns schwer fällt einen Qualitätsunterschied zu den Dienstleistungen festzustellen, wir eigentlich relativ zufrieden sind und wir daher kein unnötiges Risiko eingehen wollen, um eine andere - vielleicht sogar im schlimmsten Fall schlechtere - Dienstleistungen auszuprobieren. . Und genauso ist es auch bei der Nutzung von Suchmaschinen. . Aber auch das Prinzip der Massen spielt in diesem Zusammenhang eine wesentliche Rolle. Denn Internetnutzer fühlen sich sicher, die beste Suchmaschine ausgewählt zu haben, da sich Google als beste Suchmaschine in den Köpfen der Menschen eingespeichert hat. Folgender Gedanke kommt dabei zum Tragen: . „Wenn so gut wie alle Google nutzen und zufrieden sind, dann muss Google entweder tatsächlich die beste Suchmaschine sein oder alle liegen falsch“ . Da es aber für den einzelnen Menschen als sehr unwahrscheinlich erscheint, dass alle Menschenfalsch liegen, so geht man davon aus, dass Google dann schließlich doch die beste Suchmaschine sei. . Alleine, dass das Wort „googlen“ als Synonym für das Suchen im Netz genutzt wird, zeigt, welches gigantische Vertrauen auf Google gesetzt wird. Solch ein Vertrauen kommt nur ganz wenigen Produkten und Marken zu Gute, wie z.B. Nutella, Tempo oder Aspirin, welche sich weitestgehend als Synonyme für Nuss-Nugat Creme, Taschentuch und Kopfschmerztabletten durchgesetzt haben. Alles in allem bedeutet es, dass Google’s Macht nicht – so wie viele behaupten – in der Informationshoheit oder/und in der Super-Suchmaschine liegt, sondern das Vertrauen der Menschen zu Google die eigentliche Macht ist. . . . Was Bing, Yahoo & Co. so alles falsch machen . Es ist sehr unwahrscheinlich, dass Suchmaschinen wie Bing, Yahoo & Co. die marktführende Herrschaft von Google durch bessere Suchergebnisse vom Thron stoßen können. Denn auch wenn Bing, Yahoo & Co. bessere Ergebnisse als Google liefern sollten, so wird dies so gut wie niemanden auffallen bzw. interessieren. . Demzufolge müsste eigentlich die Strategie der Wettbewerber darin bestehen, nicht besser, sondern „anders“ zu sein. Oder gar „anders besser“ zu sein. Aber solange das „anders“ nicht vorhanden ist, werden Bing, Yahoo & Co. als „billige“ Version von Google wahrgenommen. Denn schaut man sich die Suchmaschinen an, so sehen diese dann doch irgendwie sehr ähnlich aus. . Entscheidend ist aber auch – wie bereits vorher erwähnt -, dass die meisten Nutzer kein Interesse haben, sich mit einer anderen Suchmaschine zu beschäftigen. Im Umkehrschluss bedeutet das widerum, dass Nutzer neuen Suchmaschinen keine Chance geben, sich zu behaupten. Aber genau weil es so ist, müssten Bing, Yahoo & Co. ihr Marketing grundlegend verändern und Kunden anders von ihrer Suchmaschine überzeugen. Der Gedanke „Wir sind besser als Google“ reicht dabei überhaupt nicht aus, da das Internet-Nutzer nicht überzeugt und weil niemand so recht versteht, was die jeweilige Suchmaschine besser kann als Google. . Aber auch so ist die Strategie völlig verfehlt. Im Prinzip wäre es so als ob man behaupten würde, dass eine Fußballmannschaft aus der dritten Liga besser Fußball spielen könne als eine andere Mannschaft aus der ersten Liga – ohne dabei überzeugend darzustellen, warum das jeweilige Team besser sei. . Natürlich muss man behaupten, dass man besser sei – anders geht es nicht! Nicht desto trotz ist die Frage wie man Nutzer überzeugen könnte. Prinzipiell möglich wäre, dass man in kurzen TV-Spots die Suchmaschine mit seinen einzelnen Funktionen und Vorteilen zeigen könnte. Dabei kommt folg. Gedanke zum Tragen: . „Wenn der Kunde uns keine Chance gibt und unsere tolle Suchmaschine nicht ausprobieren möchte, so zeigen wir es ihm einfach“ . oder anders gesagt: . „Wenn der Kunde nicht zu uns kommt, so kommen wir zu ihm“ . Genau mit dieser Strategie hatte es Apple mit seinen kurzen TV-Spots zu der Erstauflage des iPhones geschafft, viele Menschen in den Wohnzimmern von seinem Produkt und seinen Vorteilen zu begeistern. Im Suchmaschinen-Markt hat das bislang noch niemand versucht, noch nicht …
Werbung, die mit einem Schneeballsystem im sozialen Bereich spielt, muss ja keineswegs immer innerhalb der sozialen Netzwerke stattfinden. Die Nutzer stehen ja auch auf andere Weise miteinander in Kontakt. Jeremy Garner, Kreativdirektor von LBi London, war restlos begeistert von einem interaktivenOnlineballonrennen, das seine britischen Kollegen von Poke im Juni gelauncht hatten. Das Prinzip war simpel, je mehr Websites ein Ballon überfliegen durfte, umso mehr Meilen bekam er auf seinem Konto gutgeschrieben. Und zum Überfliegen braucht man natürlich die Überflugsgenehmigung des jeweiligen Sitebetreibers und die tatkräftige Mithilfe aller verfügbaren Onlinefreunde. Garner: "Das Ballonrennen sollte uns Kreative daran erinnern, warum wir uns irgendwann mal für diesen Beruf entschieden haben." Um kreativ zu sein, etwa? www.playballoonacy.com (1)
OLD SPICE GUY
Die Kampagne ist sehr aktuell und hat großen Anklang gefunden. Ein gelungenes Beispiel, wie man eine eher „traditionelle“ Marke in ein zeitgemäßes Umfeld projiziert. Durch den Mix von Facebook-, Twitter-, Youtube- Aktivitäten bekommt die Marke ein junges Gesicht (nicht zuletzt durch Isaiah Mustafa als Old-Spice-Model). Ein Coup gelang den Strategen hinter der Kampagne als sie Videos produzierten, die an bekannte Web-Größen gerichtet wurden (z.B. Kevin Rose, Gründer von DIGG) und dementsprechend die Runde machten. http://www.youtube.com/user/OldSpice (2) MIRAPODO „Alte Schuhe“
In Anlehnung an einen Bericht auf ntv hat das Onlineschuhportal mirapodo über Facebook dazu aufgerufen, ein Foto seiner alten Schuhe zu posten, um einen 20 € Gutschein für Neue zu bekommen. Die Aktion fand großen Anklang, so dass fast 300 Fotos auf die Pinnwand gepostet wurden. http://www.facebook.com/profile/mirapodo#!/mirapodo?ref=ts (2)
WILL IT BLEND?
Tom Dickson, der Gründer von Blendtec, Herstellern von Haushaltsgeräten, bakannt für Mixer, zerschreddert regelmäßig auf Youtube Gegenstände des Alltags und öffentlicher Diskussion in einem Mixer. Aktuell hat er sich die Vuvuzela und das iPhone 4G vorgenommen. Ein Best Practice des viralen Marketings! (2)
MIRAPODO „Alte Schuhe“
Naja, Oldie ist vielleicht übertrieben, nichts desto trotz ist die Kampagne fast ein Jahr alt, was ihrer Originalität allerdings keinen Abbruch tut. Gegenstand war das neue Sprachportal von PONS. Um die Kampagne ins Gespräch zu bringen, bekamen 100 A-Blogger und Magic Middle Blogger ein individualisiertes Anschreiben und per Post ein Schulheft geschickt, in welchem Artikel von Ihnen auf Orthographie und Grammatik korrigiert wurden. Jeder Blogger bekam zusätzlich einen individuellen Testzugang für das Online-Sprachportal und auf Wunsch Hintergrundinformationen um darüber zu berichten. Die Verbindung von On- und Offline-Elementen mit Aktivierung nostalgischer Kindheitserinnerungen ließ die Kampagne ein voller Erfolg werden. http://de.pons.eu/ (2)
Starbucks (Foursquare)
Fast könnte man Starbucks Pionierarbeit mit Foursquare bescheinigen. Als einer der ersten Unternehmen nutze der Coffeeshop den Location Based Service für Social Media Marketing. Das Konzept ist denkbar einfach: Der Mayor der Filiale bekommt Vergünstigungen auf die Starbucks-Produkte. http://foursquare.com/venue/1997592 (2) STARSBUCKS (Plakat-Kampagne)
Wie sich On- und Offline-Marketing geschickt miteinander verknüpfen lassen, hat Starbucks letztes Jahr in den USA gezeigt. Das Unternehmen hat Werbeplakate aufgehängt und in Zeitungen sowie Zeitschriften Anzeigen geschaltet. Auf Twitter wurden die Follower aufgerufen, die Anzeigen und Plakate zu suchen, ein Foto zu schießen und dieses hochzuladen. Wer am schnellsten war, hatte gewonnen.Zahlreiche Follower haben sich beteiligt, obwohl der Gewinn zunächst nicht bekannt gegeben worden war. Hier ein deutscher Blogbeitrag zum Thema mit weiteren Links:Gelungene Social Media-Kampagne von Starbucks mit Twitter verknüpft On- und Offline-Welt. (4)
MOONFRUIT
Moonfruit ist ein UK-Unternehmen das freie Tools zur Webgestaltung anbietet. Zwecks Followergenerierung haben sie über einen Zeitraum von 10 Tagen jeden Tag ein Macbook Pro verlost. Um es zu gewinnen, musste man einen Tweet mit dem Hashtag #moonfruit aussenden. Insgesamt brachte ihnen die virale Kampagne über 60.000 Follower, 250 Tweets pro Minute und ein 6-Tage-Abo in den Trendic Topics. http://twitter.com/moonfruit (2)
DUNKIN’DONUTS
Zur Produkteinführung von Coolatta startete Dunkin’Donuts eine Facebook-Kampagne, bei der die Nutzer sich mit ihrem Coolatta fotografierten, dieses Foto zum Profilfoto machten, es auf die FB-Page posteten mit dem Hashtag #CoolattaGiveaway. Jeden Tag wurden Preise verlost. http://www.facebook.com/DunkinDonuts?ref=search (2) MOONFRUIT
Bei der Iron Sky Kampagne nutzt man Social Media sehr intelligent,um einen Hype um einen Film zu kreieren, den es noch nichtmal gibt. Außer zwei Trailern, die by the way fast 1,5 Millionen Views hatten, gibt es von dem Sci-Fi-Movie wahrscheinlich noch nicht mal ein richtiges Drehbuch, obwohl er 2011 erscheinen soll. So abstrus und kontrovers der Inhalt des Films sein möge (Nazis auf dem Mond), diese Beispiel zeigt eindeutig, wieviel Aufmerksamkeit man mit Social Media Aktivitäten generieren kann. http://www.facebook.com/#!/ironsky?ref=ts (2) DOMINO’S PiZZA UK
Hinter der o2 Crew Kampagne steht das Crowdkonzept – jeder kann Gruppen beitreten, deren Größe über die Vergabe der Incentives entscheidet – die größte Crew gewinnt ein Kontingent an Freikarten für ein Top-Event. Das besondere an der Kampagne ist die Verknüpfung von Online- und Offline-Elementen: Online teilnehmen – Offline treffen – Online mit Fotos und Videos dokumentieren. http://www.facebook.com/o2Crew?ref=ts (2)
FORD
Ford stellte den neuen Ford Explorer vor! Die Vorstellung eines neuen Autos an sich ist nicht unbedingt eine solche Besonderheit, aber in dem Fall schon: der neue Wagen wurde exklusiv auffacebook vorgestellt! Damit hatte Ford als einer der ersten den Mut nicht nur auf übliche Vorgehensweisen zu verzichten sondern auch eine komplette Produkteinführung über Social Media zusammen mit gezielten Live-Events durchzuführen.http://www.facebook.com/FordExplorer?v=app_134793126556892(3) ACCOR
Die Hotelgruppe Accor hat sich im Jahr 2008 für die Umbenennung ihrer Nobelhotels in MGallery eine Blogger-Aktion ausgedacht und umgesetzt. Eingeladen wurden ausgewählte Blogger, darunterBernd Röthlingshöfer, kostenlos in einem der zunächst fünf neuen Hotels zu übernachten. Als Gegenleistung gab es lediglich die Bitte an die Blogger, hinterher ihre Eindrücke zu schildern. Nachdem sich interessierte Blogger angemeldet hatten, erhielten sie im zweiten Stepp die Information, dass die Reisekosten übernommen und ein Taschengeld von 500 Euro ausgezahlt werden. Zwar nahmen insgesamt sieben Blogger an der Aktion teil, doch nur zwei schrieben hinterher darüber. Dies lag wohl im Wesentlichen daran, dass die Aktion vor Ort nicht mehr betreut wurde. Lesen Sie hierdas Fazit von Bernd Röthlingshöfer. (4)
LANGNESE
Social Media können sogar Unternehmen beeinflussen, wie eineKampagne von Langnesezeigt. Der Eis-Konzern hatte die Marke Nogger Choc Anfang des neuen Jahrtausends vom Markt genommen. Daraufhin gab es zahlreiche Proteste, unter anderem eine Online-Petition und der Langnese-Kundenservice erhielt tausende E-Mails. Über 16.000 StudiVZ-Nutzer versammelten sich in der Gruppe „Nogger Choc Vermisser“. Langnese ließ sich überzeugen und beschloss 2008 die Wiedereinführung der Eismarke. Konsequent: Die Kommunikation begann in den Social-Media-Kanälen mit einer Videobotschaft. Allerdings formiert sich inzwischenneuer Widerstand, da das neue Nogger Choc nicht ganz dem alten zu entsprechen scheint. Mal sehen, ob und wie Langnese auf die Kritik reagiert. (4)
Der Deutsche Caritasverband nutzt die Möglichkeiten der Social-Media-Kanäle für seine jährlichen Kampagnen und verknüpft diese mit Offline-Aktionen. 2009 drehte sich alles um die Armut in Deutschland, die Kampagne trug den Slogan „Soziale Manieren“. Mit TV- und Kinospots machte der Verband auf Menschen aufmerksam, die am Rand der Gesellschaft leben. Gleichzeitig wurde die Webseitewww.soziale-manieren.degelauncht. Hier können die Besucher das Video anschauen, an einer Umfrage und Diskussion teilnehmen sowie Artikel über Hilfsaktionen und Interviews mit Arbeitslosen lesen. Außerdem gibt es den Blog„Gemeinsam gegen Armut“, in dem Betroffene und Caritas-Experten über das Thema schreiben. Auch ein Twitter-Account wird von Caritas unterhalten. Die Kampagne 2010 dreht sich um das selbstbestimmte Leben im Alter. Sie wird ebenfalls sowohl durch TV- und Kinospots begleitet, als auch durch einBlog. www.soziale-manieren.de (4) ORANGE
Auch der Mobile-Anbieter Orange hat Social Media für sich entdeckt. Unter der Nutzung von Facebook Connect startete Orange eine witzige Online Kampagne. Orange ruft Besucher des Musikfestivals Glastonbury auf, sich selbst und ihre Freunde zu taggen. Rund 70.000 Festival-Besucher wurden auf dem 1,3 Giga-Pixel-Foto festgehalten und 8.002 Personen haben sich bereits verlinkt. Derüberdimensionale Schnappschussbietet eine immense Schärfe. Das Ziel der Glastontag-Kampagne ist es, ein Foto mit den meisten verlinkten Personen zu erschaffen und somit einen neuen Weltrekord zu erreichen. Unserer Meinung nach eine clevere Online Kampagne, die Freude bereitet und sicherlich eine schöne Erinnerung für die Festival-Besucher ist. Angucken, rein zoomen und faszinieren lassen! (5) NIKE
Zum Start der diesjährigen Fussball WM hat sich der Sportausrüster Nike eine actionreiche und zugleich dramatische Online Kampagne ausgedacht. Der Spot „Write the Future“ wurde erstmals während dem Champions League-Finale im TV ausgestrahlt. Danach machte ihn Nike über die Social Media Networks Facebook und YouTube weltweit publik. Der Kurzfilm entführt uns in eine erlebnisreiche Welt. Er zeigt, dass ein einziger Augenblick, auf dem Spielfeld und auch im wahren Leben, ausschlaggebend ist, ob man „Zukunft schreibt“ oder nicht. Neben einigen der besten Fusballspieler, darunter Cristiano Ronaldo, Didier Drogba, Wayne Rooney, Franck Ribéry und Ronaldinho, sind in der Online Kampagne auch Tennisprofi Roger Federer, Basketball-Star Kobe Bryant sowie Cartoon-Held Homer Simpson zu sehen. Zudem sucht Nike weltweit nach unentdeckten Fussballtalenten. So können Fussballer auf Facebook mit ihrer eigenen Fanseite auf sich aufmerksam machen und werden mit etwas Glück für das Elite-Fussball-Camp„The Chance“ausgewählt. Unser Fazit: Super ausgelegte Online Kampagne und ein aufwendig produzierter Werbespot. Der Spot ist nicht nur sehr gelungen, sondern schafft es, bei uns ein regelrechtes Feuer der Gefühle zu entfachen.http://www.nike.com/nikefootball/write-the-future/home?locale=de_DE (5) Golden Toast
Seit einiger Zeit bietet Facebook anderen Webseiten-Betreiber die Möglichkeit an, den „i like“- bzw. „gefällt mir“ - Button auf die eigene Webseite zu integrieren. Dadurch kann man quasi seinen Freunden signalisieren, dass man bestimmte Inhalte im Netz „toll“ findet. So weit so gut.
Jetzt aggregieren erste Webseiten wie www.likebutton.me alle Inhalte im Netze auf eine Seite, welche von den eigenen Freunden als „i like“ bzw. „gefällt mir“ markiert worden sind. Eine sinnvolle Idee wie ich finde. So kann man quasi Nachrichten lesen, welche durch Freunde empfohlen werden.
Stellt sich die Frage wann demnächst die Onlineshops die „i like“ - Button Funktionalität auf die eigene Seite integrieren, so dass man anschließend auf www.likebutton.me & Co. nachlesen kann, welche Freunde welche Produkte im Netz „toll“ fanden bzw. gekauft haben. Wie auch immer.
Fakt ist: Facebook erobert mit einer unglaublich rasanten Geschwindigkeit das Netz und Google schaut dabei eifersüchtig zu. So schnell kann sich das Blatt im Netz ändern.
Eigentlich lade ich meine Präsentationen nicht im Internet hoch, da diese meistens irgendwelche "geheimen" Informationen enthalten. Nicht jedoch diese Präsentation zum Thema "Social Media", welche u.a. auch auf Slideshare.com zum Download freigegeben ist. Viel Spaß!
Twitter’s @Anywhere platform was introduced at SXSW, but the microblogging service didn’t release the developer tools until today. Now anyone can integrate Twitter on their website.
@Anywhere supports auto-linkification of usernames, hovercards (similar to ones we see on Twitter.com), follow buttons, tweet boxes and user login/signup options (a.k.a. Twitter Connect). All of these tools are meant to keep visitors Twitter-happy while on third party sites.